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Wie bearbeite ich meine digitalisierten Bilder?

Hier geht es weiter nach dem letzten Artikel vom 24. Februar, denn du hast geschafft deine Bilder zu digitalisieren, wie du das Bild jetzt bearbeiten kannst, zeigen ich dir in ausführlichen Schritten, das du auch nichts verkehrt machen kannst, mit Hilfe von 2 Programmen.

 

Programme:

Photoshop:

  • viele Bearbeitungsmöglichkeiten
  • Cloud zum Speichern und Austauschen mit anderen
  • Kompatibel mit allen Adobe Programmen

Gimp:

  • kostenlos
  • einfache Handhabung
  • schnelles Verstehen

Beide Programme haben den Vorteil, wenn man mal etwas Hilfe braucht und Erklärung sucht, bei Youtube gibt es zu beiden Programmen super Tutorials. Möchtest du eher professioneller Arbeiten, ist Photoshop sicher die bessere Wahl, aber du kannst fast alles auch mit Gimp machen.

 

Ich möchte dir das anhand eines Beispiels erklären und zwar wie du einen Instagram Beitrag erstellst, mit klaren weißen Hintergrund. Ausgangsbild wird das Bild aus der Digitalisierung sein und ich werde mit dem eingescannten Bild arbeiten. Du wirst es hier mit Hilfe meiner Beschreibung freistellen, zwischenspeichern und in einen neuen Beitrag einfügen.


Wir beginnen mit dem einfachen kostenlosen Programm, Gimp:

1. digitalisiertes Bild mit dem Programm öffnen (Rechts-Klick)

2. mit der eckigen Auswahl das Wort einrahmen/markieren und kopieren

3. die kopierte Auswahl als neue Ebene einfügen


4. das Bild mit der Lupe und per Klick etwas vergrößern

5. den Zauberstab auswählen und den Schwellwert auf 3 einstellen

6. dann mit dem Zauberstab auf den weißen Hintergrund klicken und es trifft die Auswahl automatisch


7. Entf drücken und schon verschwindet deine Auswahl, noch recht unsauber, aber du hast dein Bild frei gestellt

8. einzelne weiße Zwischenräume mit dem Zauberstab markieren und Entf,

am Ende die Auswahl aufheben und mit dem Radierer noch Flecken entfernen/ weg radieren

9. mit der eckigen Auswahl nochmal das Wort auswählen und kopieren


10. als neues Bild einfügen

11. das neue Bild exportieren als

12. Name schreiben, Specherort auswählen und Dateityp (PNG) bestimmen


13. ohne weitere Klicks exportieren, danach kannst du alles schließen, willst du es noch weiter bearbeiten, dann speichern unter

14. nachdem du alles geschlossen hast kannst du unter Datei>Neu ein neues Bild erstellen

15. ideale Maße für Instagram 1080x1080 px, Auflösung ist 72 dpi ausreichend (für Web) und die Füllung wird weiß - OK


16. nach dem OK Klick öffent sich automatisch dieses weiße Quadrat

17. dann kannst du die gespeicherte Datei vom Wochenende, ganz einfach in dein geöffnetes Gimp-Dokument ziehen

18. wie du siehst ist das Bild etwas groß geraten, mit einem Rechts-Klick auf die Ebene, kannst du das Bild skalieren


19. die Datei ist 1080 px breit, also wähle ich das Bild etwas kleiner und gebe 950 px ein, wichtig ist das das Schloß/Glied rechts geschlossen ist, damit das Bild sich nicht verzerrt

20. auf meine Bilder setze ich immer noch mein Logo, das man sieht das es von mir ist, diesmal eine andere Variante ein Bild einzufügen, über Ebene einfügen

21. da wähle ich aus den Ordnern mein gewünschtes Logo aus und öffne es, das wird ebenfalls skaliert und positioniert


22. unter Farben und Filter hast du noch die Möglichkeit das Bild zu bearbeiten, Hellikeit/Sättigung/Belichtung...

dazu muss dann immer die zu bearbeitende Ebene ausgewählt sein.

23. wenn alles getan ist wirst du das Bild exportieren

24. Name, Speicherort, Dateiformat (JPEG) und wieder ohne weitere Klicks exportieren


25. und wenn du das Bild noch bearbeiten möchtest kannst du es speichern unter...


Als nächstes kommen wir zu Photoshop:

1. digitalisiertes Bild mit dem Programm per Rechts-Klick öffnen

2. Schriftzug mit dem Auswahlrechteck auswählen, per Rechts-Klick in die Auswahl - Ebene durch Kopieren/Ausschneiden

3. Jetzt hast du rechts 2 Ebenen angezeigt, die untere kannst du mit einem Klick auf das Auge ausblenden


4. in der linken Leiste wählst du die Hand aus und holst das Bild mal ein bisschen ran (Strg+Klick aufs Bild) und positionierst das Bild

5. auch hier wählst du den Zauberstab aus, oben als Toleranz sollte max. 30 stehen, dann klickst du in den weißen Hintergrund und hast eine Auswahl

6. per Entf kannst du die Auswahl entfernen und wiederholst das mit dem auswählen und Entf noch für die weißen Zwischenräume, Flecken entfernst du mit dem Radiergummi


7. mit einem Rechts-Klick auf die Ebenen kannst du das Bild im Schnell-Export als PNG speichern (Name, Speicherort wählen - speichern)

8. willst du es noch verändern oder weiter bearbeiten, speichern unter...

9. jetzt erstellst du ein Neues Dokument, Datei > Neu


10. Rechts kannst du die Maße in Pixel eingeben, für Instagram ist 1080 x 1080 px perfekt, Auflösung 72 dpi sind für das Internet vollkommen ausreichend, Hintergrund weiß

11. dann hast du schon dein neues Dokument erstellt und kannst deinen Instagram-Beitrag gestalten

12. ziehe dein bearbeitetes gespeichertes Bild einfach in Photoshop rein


13. jetzt kannst du die Größe einstellen, ich habe es etwas kleiner gemacht, schaue oben in der Leiste, das das Glied zwischen den beiden Prozenten geklickt ist, damit das Seitenverhältnis sich nicht verändert

14. hier füge ich mein Logo genauso ein, wie ich das Bild eingefügt habe, skaliere und positioniere es, automatisch werden dir hier Hilfslinien angezeigt

15. Rechts über den Ebenen kannst du Korrekturen auswählen und dein Bild bearbeiten, idealerweise ist deine gewünschte Ebene ausgewählt (Helligkeit, Belichtung, Kontrast...)


16. wenn du fertig bist, kannst du das fertige Bild unter Datei, exportieren

17. dann wählst du das gewünschte Bildformat aus - Alle exportieren

18. Dateiname und Speicherort wählen - speichern


19. wenn du diese Datei weiterhin bearbeiten möchtest, empfehle ich dir das Speichern


Puhhh... das waren jetzt ganz schön viele Infos, aber das packst du, daran habe ich gar keinen Zweifel. Wie du siehst hat Photoshop weniger Punkte, das liegt ganz einfach daran, das es für die Profis immer weiter optimiert wird, damit sie besser arbeiten können. Deshalb kostet Photoshop auch Geld, wenn du nur dieses eine Programm von Adobe möchtest, geht es sogar vom Preis, allerdings ist es ein monatliches Abo, man kann die Programme nicht mehr einfach so, einmal kaufen, jedoch vielleicht ältere Versionen.

Wenn du aber Gimp benutzt, was ebenfalls ein gutes Programm ist, ist der Workflow nicht so ausgereift, aber das ist vollkommen okay für ein kostenloses Programm, man gewöhnt sich daran und dann kommt man auch ganz gut damit zurecht.

 

Falls du noch irgendwelche Fragen hast, oder Tipps, oder habe ich was vergessen, oder du hast Wünsche, dann schreibe einfach ein Kommentar. Möchtest du eine Antwort von mir, dann empfehle ich dir, mich per Mail zu kontaktieren.

 

Habe einen zauberhaften Tag!

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