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Wie digitalisiere ich meine gemalten Bilder?

Als ich 2013 (nach einer knapp 10jährigen Pause) wieder mit dem zeichnen begonnen habe, hätte ich mir erstens nicht vorstellen können wo ich heute bin und zweitens was ich alles für Wissen haben werde, was ich alles mit meinen Bildern machen kann. Als ich wieder anfing, wollte ich Unikate schaffen, aber wenn mehrere dein Bild toll finden, dann ist ein Einzelstück unpraktisch, aber wie kann ich das denn vervielfältigen? Einfach in den Kopierer legen, erfüllt ja auch nicht den Zweck und es soll ja schön aussehen und am besten auch wie das Original oder noch besser. Manchmal zeichnet man auch Bilder einfach so irgendwo hin, mitten rein zwischen anderen Bildern, wie in ein Notiz- oder Skizzenbuch.

 

Okay, lange Rede, kurzer Sinn, ich möchte dir heute erklären, wie du deine Bilder digitalisieren kannst, wie du sie in deinen Computer bekommst. Dazu gibt es zwei einfache Methoden.

  • Scannen

  • Fotografieren

 

In einfachen kurzen Schritten bringe ich dir beide Methoden näher und du entscheidest, was dir besser liegt und womit du besser umgehen kannst.

Scannen

Du benötigst dafür kein Hochleistungsgerät zuhause bzw. kommt es immer darauf an wofür du das digitalisierte Bild benötigst. Überlege dir vorher welches Ausmaß es annimmt, auch in der Größe. Die handelsüblichen Scanner für den Heimbetrieb sind im DIN A4 Format, es gibt  ebenfalls Scanner für A3, aber das ist eine Kosten- und Platzfrage. Ich zum Beispiel habe ein handelsübliches Kombigerät daheim, das kann scannen, drucken und kopieren und scannen macht er wirklich gut. Achte beim Scannen auf die dpi-Zahl. Das sind dots per inch (Punkte pro Zoll) sie sollte nicht unter 300 sein, das findest du unter Einstellungen im Scan-Menü. Je höher diese Zahl eingestellt ist, je höher ist du Auflösung deines Bildes, was in der Weiterverarbeitung entscheidend ist. In der Regel zieht man ein Bild nicht mega groß irgendwo auf und deshalb ist 300 dpi ausreichend. Solltest du aber für zukünftige Projekte im Hinterkopf behalten.

Wenn du alles eingestellt hast, lege dein Bild in den Scanner oder lasse es durchlaufen und schon ist dein Bild digitalisiert. Solltest du mal Großformate oder nur ein Bild haben und keinen Scanner besitzen, gibt es Kopier-Shops oder auch Druckereien die das anbieten oder machen, wenn man mal nett fragt.


Fotografieren

Das wichtigste beim Fotografieren zur Digitalisierung sind die Lichtverhältnisse, am besten ist natürlich Tageslicht, aber das steht nicht jederzeit zur Verfügung, wenn du es regelmäßig nutzt, überlege dir Tageslichtlampen anzuschaffen. Das müssen nicht die teuersten sein, ich habe mir damals bei Ebay zum testen die Günstigsten gekauft (zwei für knapp 40,00 €) und die habe ich heute noch. Das nächste wäre wieder die Frage, wofür benötigst du das digitalisierte Bild? Für dich persönlich bei Instagram? Dann reicht ein Foto mit deinem Handy, wenn es aber hochauflösend sein muss, dann sollte es zum Beispiel eine Spiegelreflexkamera sein, selbst die sind heute erschwinglich, auch gebraucht.

Den nächsten Punkt den du beachten solltest ist die Perspektive, das Bild sollte immer senkrecht von oben oder waagerecht von vorn abfotografiert werden, dafür empfiehlt sich ein Stativ zur Hilfe.

Wenn du dann bereit bist und ein Foto gemacht hast und es auf den PC geladen hast, bist du fertig, dann ist dein Bild digitalisiert.


So, nun wirst du feststellen, wie einfach es ist. Nächste Schritte wären dann, wie das Bild bearbeitet wird, zu erkennen sind oben die Belichtungsunterschiede, wie man das bearbeitet, zeige ich dir im nächsten Artikel, Ende März. Ich hoffe ich konnte es dir näher bringen und verständlich erklären.

 

 

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