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Jahresrückblick 2018

Da ist das Jahr schon wieder fast vorbei und in ein paar Tagen, sogar wenigen Stunden, beginnen wir das Jahr 2019. Wahnsinn, ich finde es ist, mit Höhen und Tiefen, super schnell vorbei gerast und hat so seine Eindrücke und Spuren hinterlassen.

Was möchte ich dir heute mit meinem Blog-Artikel erzählen? Zum einen möchte ich gemeinsam mit dir mal Revue passieren lassen, was sich unternehmerisch geändert oder auch hinzu gekommen ist und zum anderen möchte ich dich an meinem Jahr teilhaben lassen.

 

Kurz vorab, ich kratze die Themen hier nur an und verweise bei eventuellen offenen Fragen auf ausgezeichnete Artikel und Websites, das würde den Rahmen sprengen, wenn ich alles detailliert mit dir zusammen durch gehe.

 

Großes Thema dieses Jahr, war ja die Datenschutzerklärung. Für gefühlt alle, war es der absolute Horror und ebenfalls haben sich davon viele einschüchtern lassen und sogar ihre kleinen Geschäfte geschlossen, was ich sehr schade finde. Es sind ja nicht nur die Kleinen betroffen, jedes Unternehmen, egal wie klein oder groß, muss sich damit auseinander setzen. Denn wenn ich heute darauf zurück blicke, wenn man gut vorbereitet ist, dann brauch man absolut überhaupt keine Angst haben. Wie habe ich mich damit auseinandergesetzt? Wie bestimmt viele, habe ich es auf den letzten Drücker erledigt und dann fest gestellt, das ist ja gar nicht so schlimm, wie alle gesagt haben.

Wenn du ein kleines Unternehmen bist oder hast, Kundendaten verarbeitest und/oder eine Website hast, brauchst du eine Datenschutzerklärung die der Verbraucher einsehen kann und weiß, was du mit seinen Daten so anstellst. Wo bekomme ich diese Datenschutzerklärung her? Schreibe sie bitte nicht selbst! Es gibt ausgezeichnete Online-Kanzleien oder auch Anwälte die sich mit dem Thema beschäftigen und für dich passend eine Erklärung verfassen. Im besten Falle haben sie ein Update-Service und können dich ggf. über Änderungen auf dem Laufenden halten, dass deine Erklärung auch immer aktuell ist. Hast du ebenfalls eine Facebook-Seite und einen Instagram-Account, dann brauchst du auch für diese Seiten eine Datenschutzerklärung, denn Facebook ist als Unternehmen nicht allein dafür verantwortlich und weist seine Nutzer darauf hin. Auch da muss es für den Verbraucher ersichtlich sein. Wie kannst du sie da einfügen? Ich habe es bei Instagram mit Linktree gelöst und die Erklärung zusätzlich auf meiner Website eingefügt, damit es jeder einsehen kann. Bei Facebook kannst du es in den Infos verstauen, da gibt es ein extra Feld dafür.

 

Du benötigst zusätzlich ein Verarbeitungsverzeichnis. Was das ist? Darin erklärst du, wie du mit den Kundendaten im einzelnen umgehst. Wie kommst du an die Daten und wie verarbeitest du sie. Jedes Detail von Anfang bis Ende. Zum Beispiel bei einer Bestellung oder auch deine Web-Analyse. Auch hierbei unterstützen dich Kanzleien und Anwälte dabei.

Zu guter Letzt benötigst du AV-Verträge (Auftragsverarbeitungs-Vertrag), d. h. du musst mit allen, die deine Kundendaten ebenfalls verarbeiten oder damit in Kontakt kommen diesen Vertrag abschließen, mit Google Analytics, mit deinem Websiten-Dienst usw. Diese Unternehmen sind darauf vorbereitet und haben bzw. stellen dir auf Anfrage solche Verträge aus, eine Liste die dir dabei helfen kann → hier

 

Ein weiteres Thema welches alle Unternehmer betrifft, ist das Verpackungsgesetz und nein, das ist kein neues Ding, sondern existiert seit Jahren, es gibt nur eine Änderung im Verpackungsgesetz, welches zum 01. Januar 2019 in Kraft tritt. Das besagt, das sich alle Händler die gewerblich Waren verschicken und die Verpackung beim Endverbraucher als Müll landen, sich in einem Register melden müssen, das der Verbraucher einsehen kann. Da müssen auch die jährlichen Mengen angegeben werden, das passiert zusätzlich zu deiner üblichen Lizenzierung von Verpackungen. Die Registrierung nimmst du bei LUCID vor und kann ganz einfach online gemacht werden. Ganz wichtig und nicht vergessen!

 

Auch bei Instagram hat sich in diesem Jahr viel getan. Im März kam die langersehnte Shopping-Funktion, dazu habe ich einen ganzen Artikel geschrieben, wenn ihr mehr dazu erfahren wollt, unbedingt hier rein lesen.

Ebenfalls ein sehr heikles Thema ist wohl die Kennzeichnungspflicht der Werbung auf Instagram bzw. in allen sozialen Medien. Vielen ist bis heute nicht klar, was sie markieren müssen oder auch nicht. Einige große Influenzer hatten dieses Jahr das Ende langer Prozesse vor Gericht hinter sich gebracht. Meist war es der Verband Sozialer Wettbewerb der abgemahnt hatte, Grund: unlauterer Wettbewerb, das markieren/verlinken von Produkten oder Firmen. Der ganze Hintergrund ist eigentlich, das dem Verbraucher ersichtlich sein muss, ob jemand dafür bezahlt wird oder nicht, d. h. ob mit Geld oder  Werbegeschenken (PR-Sample) ist egal. Das ist die bisher beste Beschreibung zur Kennzeichnung die mir in die Finger gekommen ist. Denn wenn ich erwähne welches Papier ich nutze, ohne Werbung dazu zu schreiben, ist das völlig legitim. Wenn ich mich aber äußert positiv und begeistert zum Produkt äußere, könnte es als Werbung gesehen werden, d. h. mich könnte die Firma dafür bezahlen. Das muss ersichtlich für deine Zuschauer sein, deshalb ist es empfehlenswert, die Markierung in den ersten 3 Zeilen zu erwähnen.

Wenn du deine eigenen Produkte online vertreibst und damit Werbung auf deinem Account machst, der höchstwahrscheinlich für dein Unternehmen ausgelegt ist, dann brauchst du deine Postings NICHT mit Werbung markieren. Warum? Du bezahlst dich ja nicht selbst bzw. geht ja aus deiner Beschreibung hervor das du Produkte derart vertreibst.

Großes Thema ist und wird nächstes Jahr auch noch bleiben, der Algorithmus von Instagram, damit habe ich mich in einem eigenen Artikel beschäftigt - hier.

Bis Ende November habe ich jeden Tag ein Bild gepostet, das hat mich immer mehr gestresst und ich hatte das Gefühl mein Feed ist nicht mehr echt, sondern gezwungen, nach dem Motto "ich muss etwas posten", aber das habe ich mir als Vorsatz gesetzt, ich poste nur noch wann ich lustig und launig bin, egal wer mir folgt oder entfolgt und wem es gefällt oder auch nicht.

 

Es wurde ziemlich viel für den Verbraucher getan, was gut ist, wir wollen uns ja alle sicher fühlen. Aber für alle Unternehmen, gerade für die Kleinen ist es wirklich nicht einfach. Wir haben uns Alle gemeinsam, wir müssen alle die gleichen Hürden nehmen und stehen uns bei, denn ich habe dieses Jahr eine wundervolle Community kennen lernen dürfen. Vor ziemlich genau einem Jahr, bin ich über die kreativen Märkte geschlendert und dachte mir „du kannst da ja jetzt nicht einfach hingehen und sagen du machst das gleiche“ mein Konkurrenzgedanke war einfach zu groß. Warum? Keine Ahnung! Jetzt denke ich darüber anders und bin unendlich dankbar, das ich eigentlich durch Zufall in diese tolle Gemeinschaft gerutscht bin, ich will es gar nicht mehr hergeben und der Austausch, egal ob mit Shop oder als Freiberufler, ist Gold wert. Alle neuen Bekanntschaften sind zwar hauptsächlich online, aber sie nach und nach persönlich kennen zu lernen, macht es zu etwas ganz besonderem. Also habe keine scheu, das ist eine ganz tolle bunte Welt da draußen.

 

Diese bunte tolle Welt hat mir dieses Jahr unglaublich den Rücken gestärkt, denn privat war mein Jahr 2018 eine wahnsinnige Berg- und Talfahrt. Die Gesundheit ist ein unglaublich wichtiges Gut, das wir sehr schätzen müssen. Ich bin einerseits froh, das ich selbst nicht betroffen war, aber seine Lieben leiden zu sehen, macht es nicht besser. Ich drücke uns allen die Daumen, das das Jahr 2019 einfach viel besser wird und wir gestärkt aus allen Situationen raus gehen. Denn nicht nur bei Menschen gilt, jeder ist ein Geschenk oder eine Lehre, das gleiche gilt für Situationen im Leben, wir können nur daraus lernen.

Auch unternehmerisch hat mich dieses Jahr so einiges gelehrt, nicht nur was man gesetzlich und rechtlich alles beachten muss, sondern auch wie ich mit meinem Shop umgehe, welche Produkte gehen gut welche nicht. Im Großen und Ganzen hat sich mein Umsatz gesteigert, womit ich sehr zufrieden bin. Dieses Jahr habe ich mir einen großen Druckpunkt raus genommen und das ist: "das ich mit Lilies heute Nacht durchstarte", das wird so nicht gehen, aber ich arbeite daran. Es wird nie langweilig und ich tue fast alles um voran zu kommen, unter anderem habe ich angefangen einen monatlichen Blog zu schreiben. Dadurch bekomme gute Besucherzahlen auf meine Website. Meine ersten Produkte kann man in einem Laden in Berlin kaufen, das will ich 2019 noch ausbauen und mal sehen was mich noch alles überrascht. Ein Thema, das ich versuchen möchte zu meinem Vorteil zu nutzen ist Pinterest, da bin ich für jegliche Tipps offen.

 

In dem Sinne wünsche ich einen wundervollen Rutsch ins neue Jahr und komm gut rüber.

Gerne kannst du in den Kommentaren schreiben was dir fehlt oder was für dich rückblickend wichtig war und ist. Ich freue mich auf euer Feedback!

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